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Börsenordnung  der „Magdeburger Ziervogelbörse“

- I. Allgemeiner Teil -

Die Börsenordnung wurde erlassen von:

Eike Wagener, Oebisfelder Str. 4 in 39126 Magdeburg in Zusammenarbeit mit Dr. Niels Mensing, Akazienstr. 3 - 4 in 39126 Magdeburg

 

1. Geltungsbereich, Veranstalter und Börsenverantwortlicher

Diese Börsenordnung gilt für die Tierbörse:

Name der Börse: „Magdeburger Ziervogelbörse“

Ort der Durchführung: „Spargelhalle-Magdeburg“ Lerchenwuhne 125

Beginn und Ende der Börse: 8 – 13Uhr

Die Börse wird veranstaltet durch:

Eike Wagener, Oebisfelder Str. 4 in 39126 Magdeburg

Tel: 0157 - 31 62 68 00 Email: info@vogelbörse24.de

Für Organisation der Börse ist verantwortlich:

Eike Wagener, Oebisfelder Str. 4 in 39126 Magdeburg

Für die tierrechtlichen Dinge ist Verantwortlich:

Dr. Niels Mensing Akazienstr. 3-4 in 39126 Magdeburg

Tel.: 0170 - 77 77 365 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

2. Gegenstand der Börse

Die Börse dient ausschließlich dem Verkauf und/oder Tausch von

Ziervögeln. Der Verkauf von Futtermitteln und Zucht-/Haltungszubehör ist allein dem Veranstalter vorbehalten.

 

3. Börsenteilnehmer

Die Börse dient grundsätzlich dem Angebot von Tieren zum Verkauf oder Tausch

durch Privatpersonen.

Gewerbsmäßige Züchter und Händler müssen im Besitz einer Erlaubnis nach § 11

Abs. 1 Satz 1 Nummer 3 TierSchG sein und diese auf Verlangen der zuständigen Behörde

vorzeigen.

Gewerbsmäßige Händler dürfen Tiere nur dann anbieten,

wenn sie sich mind. 2 Wochen vor der Börse beim Veranstaltern angemeldet haben.

Alle Anbieter müssen die

= durch die zuständige Behörde verfügten Auflagen, soweit sie die Anbieter betreffen,

= relevanten tierschutzrechtlichen Bestimmungen und

= die Börsenordnung kennen und sich vor Börsenbeginn auf ihre Einhaltung verpflichten.

Das Anbieten von Tieren ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Jedem Anbieter steht nur der zugewiesene Platz zur Verfügung.

Anbieter, die Tiere in ungeeigneten Behältnissen anbieten, werden nicht zugelassen

bzw. der Börse verwiesen und werden auch keine gezahlten Standgelder oder ähnlichen ausgezahlt bekommen.

 

 

 

4. Allgemeine Durchführungsbestimmungen

Der Besucherverkehr in den Börsenräumen beginnt um 8 Uhr und endet um 13Uhr.

In den Börsenräumen besteht Rauchverbot.

Tiere, die nicht auf der Tierbörse angeboten werden sollen, haben keinen Zutritt zum

Börsengelände.

5. Ausübung des Hausrechts

Der Börsenverantwortliche und die Aufsichtspersonen sind gegenüber den Anbietern

und Besuchern weisungsberechtigt. Sie können bei Zuwiderhandlungen gegen durch

die zuständige Behörde verfügte Auflagen, die Börsenordnung oder tierschutzrechtliche

Bestimmungen Personen von der Börse ausschließen. Aufsichtspersonen können Sichtbar und Nichtsichtbar gekennzeichnet sein. Alle befugten Personen können sich aber immer Ausweisen.

Bei schwerwiegenden Verstößen oder im Wiederholungsfall kann ein Anbieter oder

Besucher zeitlich begrenzt oder auf Dauer von der Teilnahme an weiteren Börsen dieses

Veranstalters ausgeschlossen werden. Und muss bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz mit einer Anzeige rechnen.

 

- II. Angebot, Kauf und Tausch von Tieren -

6. Angebotene Tiere

= Das Anbieten von Wildfängen (Naturentnahmen) ist untersagt.

= Sofern eine Herkunftsbescheinigung nicht ohnehin auf Grund geltender Rechtsvorschriften

vorgeschrieben ist, kann der Käufer verlangen, dass ihm der Verkäufer eine Bescheinigung über die Herkunft des Tieres ausstellt.

= Das Anbieten giftiger und anderer Tiere, die dem Menschen gefährlich werden können,

hat zu unterbleiben.

Die Tierarten bzw. Kategorien, die dieser Regelung unterfallen, sind im Anhang der

Börsenordnung näher bestimmt.

Kranke, verletzte, geschwächte, abgemagerte oder solche Tiere, bei denen Verstöße

gegen das Tierschutzgesetz, insbesondere § 6 (Amputation) oder § 11b (Qualzucht;

vgl. „Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes“) festzustellen sind,

gestresste Tiere oder Tiere mit sonstigen erheblichen Verhaltensauffälligkeiten dürfen

nicht auf das Veranstaltungsgelände verbracht werden. Wird ein solches Tier während

der Veranstaltung beobachtet, muss es umgehend abgesondert und im Bedarfsfall behandelt

werden. Anfallende Kosten werden dem Anbieter in Rechnung gestellt.

Jungtiere, die noch nicht entwöhnt sind, oder Tiere, die noch nicht selbständig Futter

und Wasser aufnehmen können, dürfen nicht angeboten werden.

Das Anbieten folgender Tierarten bzw. -kategorien ist untersagt:

Hühner- & Entenvögel, Tauben mit Ausnahme von Wachtel und Ziertauben die aber einen Nachweis über Impfungen haben. Tauben müssen gegen das Paramyxovirus geimpft sein. 

Die Impfung darf nicht länger als 1 Jahr zurückliegen. Die Impfbescheinigung ist mitzuführen

- Es sollten nur Vögel aus Nachzuchten angeboten werden. Für gechipte Vögel muss ein geeignetes Ablesegerät vorhanden sein.

 

7. Abgabe von Tieren an Kinder und Jugendliche

Tiere dürfen an Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur im Beisein

eines der Erziehungsberechtigten abgegeben werden.

 

8. Allgemeine Anforderungen an die Präsentation der Tiere

Die Tiere müssen sich spätestens um 7:45Uhr in den dafür vorgesehenen Verkaufsbehältnissen auf dem Verkaufstand befinden.

Die Anbieter müssen mit ihren Tieren das Börsengelände um 14Uhr verlassen haben.

Tiere sind ständig durch den Anbieter oder von ihm beauftragte geeignete Personen zu beaufsichtigen.

In der Zeitspanne zwischen dem Erwerb eines Tieres und der Abreise des Erwerbenden

muss das Tier entweder am Verkaufsstand belassen oder in dem dafür vorgesehenen,

separaten Bereich auf dem Börsengelände aufbewahrt werden.

Dieser befindet sich: Ausgewiesener Platz, links neben dem Ausgang.

Unverträgliche Tiere müssen zu jeder Phase des Transports und der Börse getrennt

gehalten werden.

Jeder Anbieter von Tieren hat eine ausreichende Anzahl geeigneter Behältnisse bereit

zu halten, die er dem Käufer für den tiergerechten Transport zur Verfügung stellen

kann.

 

9. Verkaufsbehältnisse

= Als Verkaufsbehältnisse sind nur folgende Behältnisse zugelassen:

Transportverpackungen für Vogel und/oder Versandboxen für Vögel.

Die Behältnisse müssen leicht zu reinigen und zu desinfizieren sein und vor jeder Wiederverwendung gereinigt und desinfiziert werden. Eine ausreichende Belüftung muss

gewährleistet und ggf. ausreichend geeignetes Bodensubstrat vorhanden sein. Zur

Vermeidung von unnötigem Stress dürfen die Behältnisse möglichst nur von einer Seite

her einsehbar sein. Sie sind mit geeigneten Rückzugsmöglichkeiten (z. B. Wurzeln,

Pflanzenbüschel oder andere Versteckmöglichkeiten) auszustatten, insbesondere wenn

die angebotenen Tiere nachtaktiv oder besonders stressanfällig sind.

Die Behältnisse sind durch den Anbieter gegen das Hineingreifen und die Entnahme

von Tieren durch Unbefugte zu sichern.

Die Käfige müssen folgenden Mindestanforderungen aufweisen:

-          dreiseitig blickdicht geschlossen. Für Geflügel genügt eine geschlossene Rückwand.

-          Sauber

-          verletzungssicher (keine unvollständig geschlossenen, gemeinschaftlichen Mittelwände; der Gitterabstand muss gewährleisten, dass die Vögel nicht den Kopf durchstecken können.

-          Die Fläche des Käfigs darf 15 cm x 30 cm nicht unterschreiten, sie muss mindestens so breit oder tief wie die 1,5fache Körperlänge des Vogels sein; die andere Seite muss der 1fachen Körperlänge entsprechen. Der Käfig muss so hoch sein, dass der Vogel darin in natürlicher Haltung aufrecht sitzen kann. Bei bis zu 10 Tieren muss die Länge oder Tiefe des Käfigs mit der Anzahl der gehaltenen Tiere multipliziert werden, bei mehr als 10 Tieren darf der zusätzliche Platzanspruch je Tier um 50 % reduziert werden. Gemäß den BMELV-Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten sollen die Käfigmindestgrößen (Käfiginnenmaße; Länge x Breite x Höhe) für Vögel bis zur Größe von Wellensittichen, Agaporniden, Neophemen: 34 x 16x 29 cm; für Vögel bis zur Größe von Rosellasittichen oder Mohrenkopfpapageien: 45 x 22 x 38 cm; für kurzschwänzige Papageienarten, die größer als Mohrenkopfpapageien und kleiner als Graupapageien sind, sowie langschwänzige Psittaciden bis zur Größe eines Halsbandsittichs (Gesamtlänge Halsbandsittich ca. 40 cm): 49 x 22 x 44 cm; kurzschwänzige Papageienarten und langschwänzige Psittaciden bis zur Größe eines Königssittichs (Gesamtlänge Königssittich ca. 45 cm): 60 x 28 x 59 cm betragen. Diese Maße werden beispielsweise von den AZ-Ausstellungskäfigen der Typen 0, I, II bzw. III sowie entsprechenden Ausstellungskäfigen erfüllt.

-          Die Käfige müssen mindestens zwei gegenüberliegende Sitzstangen quer zur Längsrichtung enthalten

-          Es dürfen grundsätzlich maximal zwei untereinander verträgliche Vögel gemeinsam in einem Käfig untergebracht sein. Bei kleineren Vögeln, insbesondere Schwarmvögeln (bis zur Größe der Wellensittiche) dürfen, maximal 4 Vögel in einem Käfig gehalten werden. In diesem Fall ist die Käfiggröße entsprechend anzupassen!

-          Den Tieren muss ständig Futter und Wasser zur Verfügung stehen. Die Behälter sind sauber zu halten.

Verkaufsbehältnisse müssen mindestens in Tischhöhe stehen.

Um zu vermeiden, dass die Verkaufsbehältnisse angerempelt oder durch Unbefugte

aufgenommen werden, ist es notwendig, die Anordnung zweier Tischreihen bei gleichzeitiger

Positionierung der Verkaufsbehältnisse auf der den Besuchern abgewandten Tischreihe.

Verkaufsbehältnisse dürfen nur gestapelt werden, wenn daraus keine Beeinträchtigung

der Tiere, z.B. durch schlechte Luftführung, herabfallende Fäkalien, aggressive Auseinandersetzungen oder die Gefahr des Umfallens des Behälterstapels resultieren kann.

 

10. Besondere Bestimmungen zur Sicherstellung des Tierschutzes

Geschlechtsbestimmungen mit Hilfsmitteln, z. B. Sonden, sind auf der Börse nicht zulässig.

Das Beklopfen oder Schütteln von Behältnissen mit Tieren ist tierschutzwidrig und deshalb zu verhindern.

Das Herausnehmen der Tiere aus den Behältnissen darf nur durch den Anbieter bei Vorliegen eines triftigen Grundes, z. B. einer ernsten Kaufabsicht, erfolgen. Nicht statthaft

sind: das Herausnehmen zu Werbezwecken sowie ein Herumreichen unter den Besuchern.

Um ein entfliegen der Tiere zu vermeiden sollte diese nur in der begehbaren Voliere stattfinden.

Den Tieren muss unter Beachtung tierartspezifischer Anforderungen ausreichend Futter

und Flüssigkeit in hygienisch einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt werden.

Beim Transport von Tieren sind die einschlägigen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes

und der Tierschutztransportverordnung zu beachten. Insbesondere dürfen den Tieren

keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Der Transport

der Tiere darf nur in geeigneten Transportmitteln unter zuträglichen Klimabedingungen

und soweit erforderlich mit ausreichendem Sichtschutz erfolgen. Zur Auslegung

können die CITES-Leitlinien für den Transport und die IATA-Richtlinien herangezogen

werden.

Die Aufbewahrung von Tieren in unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen ist verboten,

wenn mit ungünstigen klimatischen Bedingungen zu rechnen ist.

 

11. Behandlung erkrankter Tiere

Erkrankte oder verletzte Tiere sind abzusondern und nach Bedarf zu behandeln. Der nachfolgende

Tierarzt ist in Rufbereitschaft:

Tierarztpraxis Dr. Niels Mensing

Akazienstr. 3-4 in 39126 Magdeburg

Notfallnr.: 0170 - 77 77 365

 

12. Beratung und Information

Name und Anschrift des Anbieters sind an gut sichtbarer Stelle unmittelbar am Angebotsplatz Anzubringen!

Darüber hinaus sind die Verkaufsbehältnisse in geeigneter Form

mit Hinweisschildern zu versehen, aus denen folgende Angaben zu entnehmen sind:

= Name/n der Tierart/en (wissenschaftlich und deutsch),

= Herkunft,

= Geschlecht, soweit bekannt,

= Haltungsvoraussetzungen und Pflegehinweise, z. B. Vergesellschaftung, Temperatur,

Wasserwerte, Luftfeuchtigkeit,

= Adultgröße,

= Fütterungshinweise bei so genannten Nahrungsspezialisten,

= Schutzstatus nach Artenschutzrecht,

= Geburts- bzw. Schlupfdatum, soweit bekannt,

= gegebenenfalls Preis bzw. Tauschwert.

Auf Angaben, die sich auch dem unkundigen Besucher erschließen, kann verzichtet werden.

Der Anbieter hat den Käufer bzw. Tauschpartner über die Haltungs-, Fütterungs- und

Pflegebedingungen der angebotenen Tiere fachkundig zu beraten.

Tieranbieter müssen die Käufer auf eine mögliche Trächtigkeit von Tieren hinweisen.

 

13. Was darf nicht verkauft werden

Börsenteilnehmer/Aussteller dürfen kein Zubehör, Futter, Literatur oder ähnliches auf der Börse verkaufen! Es dürfen nur Vögel verkauft bzw. getauscht werden! Mitgaben von Futter beim Kauf von Tieren bleiben davon unberührt.

 

14. Verstöße, Haftung und Kosten

Jeder Verstoß der Börsenordnung ist sofort bei einer Aufsichtsperson anzuzeigen.

Bei Verdacht auf kranken Tieren, werden durch den Veranstalter Reinigungs- & Desinfektionsarbeiten kostenpflichtig durch geführt. Alle Kosten werden dem Verursacher/Halter in Rechnung gestellt.

 

Jeder Käufer/Verkäufer ist der ein Tier kauft/verkauft handelt auf eigene Verantwortung.

Schadensersatzansprüche gegen über dem Veranstalter wegen kranker, toter, verletzten und trächtigen Tieren sind nicht statthaft, da er keine Garantie für dritte übernimmt.

Jeder sollte/muss Kontaktdaten mit Käufer/Verkäufer tauschen.

 

Der Veranstalter hält sich frei, Daten vom Käufer/Verkäufer an dem Käufer/Verkäufer zu übermitteln wenn wegen o.g. Ansprüchen Anfragen gestellt werden.

Aus Datenschutz erfolgt dies aber nur innerhalb von 14 Tagen nach der Börse.

Dies gilt nicht für Behörden, diese bekommen jeder Zeit Auskunft zum Käufer/Verkäufer.

 

Dem Veranstalter bleibt frei, alle Genehmigungen, Herkunftsnachweise und persönliche Daten zu jeder Zeit nach dem Eingangscheck erneut einzusehen.

 

Der Veranstalter haftet auch nicht für zu geringe Besucherzahlen bzw. Käufer, dieses Risiko bleibt allein beim Verkäufer.

 

Gerichtsstand ist Magdeburg, bei Streitsachen gegen den Veranstalter.

 

Stand: 14.01.2016

 

 

 

Herr Eike Wagener                                                   Dr. Niels Mensing

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